TUSLI sinnt auf Revanche

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche treffen die Veilchen Ladies am kommenden Sonntag auf TUSLI Berlin. Tippoff in der Goetheschule ist um 16 Uhr. Die Berlinerinnen sinnen nach der deutlichen 54:90-Niederlage am vergangenen Wochenende im FKG natürlich auf Revanche. Die Veilchen wollen die Tabellenführung verteidigen.

TUSLI-Trainerin Alexandra Maerz sinnierte schon direkt nach Spielende in Göttingen: „Diese Niederlage gegen die BG war nach den Erfolgen gegen Neuss und Wolfenbüttel sicherlich heilsam. Außerdem liegt es uns, wenn wir den Tabellenführer in eigener Halle empfangen.“ Zur Vorgeschichte: Sowohl Neuss als auch Wolfenbüttel waren im Dezember als jeweiliger Spitzenreiter an die Spree gereist und hatten die Tabellenführung durch überraschende Niederlagen gegen TUSLI wieder abgeben müssen.

Das soll den Veilchen am Sonntag nicht auch passieren. Deshalb haben sich Headcoach Giannis Koukos und seine Schützlinge intensiv auf die Auswärtsaufgabe vorbereitet. Koukos: „Berlin fehlten am vergangenen Sonntag einige sehr wichtige Spielerinnen. Ich gehe davon aus, dass diese am kommenden Wochenende wieder mit dabei sind. Deshalb wird das ein ganz anderes Match als noch am Sonntag. Wir sind jedenfalls gewarnt und werden den Gegner trotz des hohen Sieges nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

Allerdings kann der Göttinger Trainer wie seine Kollegin aus Berlin ebenfalls auf eine wertvolle personelle Alternative zurückgreifen. Jana Lücken ist nämlich nach ihrem studienbedingten Auslandsaufenthalt in der vergangenen Woche wieder ins Training eingestiegen. Damit erhalten die Veilchen eine zusätzliche Option unter den Körben. Zudem zeigten sich die Youngster im Team beim Hinspiel gegen Berlin äußerst souverän und hielten den Vorsprung konstant, obwohl keine der Importspielerinnen auf dem Feld stand.

Aufzupassen gilt es gegen Berlin natürlich erneut auf die erst 16jährige Nyara Sabally. Das Ausnahmetalent kam vor Wochenfrist gegen Göttingen auf 20 Punkte und elf Rebounds. Allerdings gehört die Centerin auch zum Nachwuchskader von TuS Lichterfelde in der WNBL. Und dieses Team ist am Sonntag um 13 Uhr ebenfalls gegen Göttingen gefordert. Es bleibt abzuwarten, in welchem Team Sabally wichtiger ist. Zudem sind die beiden Topscorerinnen aus Berlin wieder mit an Bord. Annalena Blume und die US-Amerikanerin Heidi Anton werden ihren Teil dazu beitragen wollen, den dritten Tabellenführer in Folge in heimischer Halle zu stürzen. Giannis Koukos: „Und genau das wollen wir verhindern.“