Knappe Niederlage gegen Halle

Die flippo Baskets BG 74 haben ihr erstes Testspiel gegen einen Ligakonkurrenten knapp verloren. Gegen die GISA Lions SV Halle gab es nach einem wechselhaften Spielverlauf eine 63:67-(27:40)-Niederlage. Bei dem Testspiel im FKG waren keine Zuschauer zugelassen.

Die Partie startete ausgeglichen – insbesondere dank Samantha Roscoe, die neun ihrer 13 Punkte in der Anfangsphase machte. Nach Ende des ersten Viertels allerdings führten die Gäste mit 19:13. Das sollte sich bis zur Pause nicht ändern. Geschäftsführer Richard Crowder: „Im Angriff klappte nicht viel und in der Defense klafften Lücken.“ Mit 27:40 ging es in die Kabine.

Wer gehofft hatte, dass sich nach dem Seitenwechsel etwas ändert, war zunächst enttäuscht. Denn der Vorsprung der Hallenserinnen wuchs bis zur Mitte des dritten Viertels auf 21 Punkte an. Dann aber ergriffen die flippo Baskets die Initiative und legten einen 20:1-Lauf hin. In einer hart umkämpften Schlussphase hatten letztlich die Gäste die Nase vorn. Crowder: „Das war erneut ein Gegner, die schon viel mehr Spiele absolviert hat, als wir. Das Team wird sich auch am kommenden Wochenende weiter finden müssen. Auch das sind Gegner, die schon mehr getestet haben.“

 Punkte flippo Baskets BG 74: Ivana Blazevic 2, Samantha Roscoe 13, Jennifer Crowder 3, Vasiliki Karambatsa 15, Riley Lupfer 20, Ruzica Dzankic 10.

 

Turnier in Heidelberg steht an

Am Sonnabend geht es für die flippo Baskets an den Neckar. Beim Turnier der SNP BasCats USC Heidelberg sind vier Erstligisten am Start. Neben Göttingen und den Gastgeberinnen treten noch der Serien-Meister Rutronik Stars Keltern und der BC Pharmaserv Marburg an. Im Auftaktspiel am Sonnabend treffen die flippo Baskets auf die Gastgeberinnen. Das Team von Trainer Dennis Czygan hat sich im Gegensatz zum Vorjahr stark verändert. Sechs neue Akteurinnen sind in die Uni-Stadt gekommen – größtenteils aus dem Ausland. Mit Britta Daub ist eine bei der BG 74 ausgebildete Spielerin wie in der vergangenen Saison dabei.

Sollte der Vergleich mit Heidelberg gewonnen werden, würde der Gegner im Finale Keltern oder Marburg heißen. Marburg hat seinen Kader gegenüber dem Vorjahr deutlich umgebaut. So spielt Ex-flippo-Baskets-Akteurin Megan Mullings in dieser Saison für die Blue Dolphins. Beim Serienmeister Keltern gab es nur wenige Veränderungen auf ausgewählten Positionen. Der Verein stellt weiterhin das Team mit der niedrigsten Quote von deutschen Spielerinnen in der 1. DBBL. Headcoach Goran Lojo freut sich auf den Vergleich mit drei weiteren Liga-Konkurrenten: „Wir hatten relativ wenig Testspiele bislang. Da kommt uns das Turnier sehr entgegen.“