flippo Baskets reisen zu den GISA LIONS SV Halle

Eine schwierige Aufgabe erwartet die flippo Baskets BG 74 am 18. Spieltag der 1. Damen-Basketball-Bundesliga. Am Sonntag um 18 Uhr tritt das Team von Headcoach Goran Lojo bei den GISA LIONS SV Halle an. Der Klub von der Saale ist Vorletzter der Tabelle und steckt mitten im Abstiegskampf. Die BG könnte mit einem Erfolg wichtigen Boden im Kampf um die Playoffs gut machen.

Sieben Siege, zehn Niederlagen – das ist die Bilanz der flippo Baskets nach dem 17. Spieltag. Die meisten Misserfolge (darunter auch die am vergangenen Sonntag gegen Freiburg) fielen äußerst knapp aus. Nach drei Matches ohne Sieg wollen Kapitänin Jennifer Crowder und ihre Mannschaft deshalb wieder in die Erfolgsspur zurück kehren. Aber das wird alles andere als einfach. Denn Halle hat zuletzt starke Leistungen gezeigt. Am vergangenen Wochenende verlor die Mannschaft von Trainer Jose Araujo zwar mit 65:78 beim TK Hannover. Eine Woche zuvor allerdings schlugen die Löwinnen den Tabellenletzten aus Saarlouis vor heimischem Publikum mit 77:68 und meldeten sich in der Liga zurück. Gegen Saarlouis hatten die flippo Baskets nach einer schwachen Leistung eine deutliche Niederlage kassiert und ihre kleine Niederlagen-Serie eingeleitet.

Doch das ist Schnee von gestern. Goran Lojo und seine Schützlinge wollen beim SV Halle an die zuvor gezeigten starken Matches wie gegen Keltern, Hannover oder Herne anknüpfen. Über eine intensive Defense soll der Schlüssel zum Erfolg gesucht werden. Ein Fragezeichen steht dabei hinter dem Einsatz von Cayla McMorris, die sich bei der 51:54-Niederlage gegen die Eisvögel Freiburg eine Fußverletzung zugezogen hat.

Beste Akteurin der Lions aus Halle ist übrigens eine alte Bekannte. Denn Cori Coleman führt nach ihrem Wechsel von der Leine an die Saale die teaminterne Rangliste an. 13,13 Punkte pro Partie sowie knapp fünf Rebounds, rund 1,5 Assists und knapp zwei Steals pro Partie stehen zu Buche. Ebenfalls zu beachten sind zwei weitere US-Amerikanerinnen. Centerin Jordan Korinek glänzt mit 13 Punkten und 5,7 Rebounds im Schnitt, bei ihrer ebenfalls auf den Korbpositionen eingesetzten Landsfrau Christin Mercer sind es 9,3 Zählern und 5,5 Rebounds. Darüber hinaus verfügen die GISA LIONS über einen äußerst breiten Kader mit erfahrenen Profis und talentierten Nachwuchsspielerinnen. Zu beachten sind neben den US-Importen die in der Weihnachtspause neu verpflichtete Spielmacherin Snezana Aleksic aus Montenegro (9 Punkte), Barbora Kasparkova (8,8) sowie die beiden Deutschen Inken Henningsen (6,8) und Laura Hebecker (3,75).

Ein kleiner Vorteil für die flippo Baskets könnte sein, dass Halle am kommenden Wochenende gleich doppelt gefordert ist. Am Freitagabend treten die Lions zum Nachholspiel beim ebenfalls abstiegsbedrohten BC Pharmaserv Marburg an. Am Sonntag folgt dann das Duell mit der BG.